Bayern – kein Titel

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Riesenpanne in AllianzArena

München – 07.02.2011 – Rührende Geschichte hinter der Riesenpanne beim Reinigen der Sponsorenbuchstaben an der AllianzArena (Anm. d. Red.: Name geändert): Für Reinigungskraft Alfons H. war es der Job seines Lebens. Nach 38 Jahren Arbeitslosigkeit lernte er Karl-Heinz Rummenigge im Swinger-Club „Rosi“ in Schwabing kennen und Rummenigge bot ihm an am nächsten Tag in der Geschäftsstelle vorbeizuschauen.

Alfons H.

Es war aber sehr heiss in dieser Woche, weshalb Alfons H. dreieinhalb Monate später an der Säbener Straße auftauchte. Nachdem er zweimal von Lothar Matthäus (macht jetzt den Greenkeeper) aus dem Gebäude unsanft entfernt wurde, überlistete er Lothar mit dem Versprechen ihn wieder mit seiner Ex-Frau zu verkuppeln.

Alfons H. (zwei abgebrochene Ausbildungen als Gebäudereinigungskraft und Raumpfleger) fiel fast (ein kräftiger Schluck aus dem griffbereiten Flachmann rettete ihn) in Ohnmacht, als Rummenigge ihm anbot im neuen Stadion die Sponsoren-Buchstaben zu putzen. Er nahm natürlich sofort noch einen Schluck und dann den Job an.

Nachdem Lothar (immer noch ein wenig angesäuert) ihn eingelernt hatte, kam für Alfons der große Tag.

Welche Rolle spielte Lothar?

Ein großer Schwarm gemeiner Feldsperrlinge ist über das nördliche München hinweggeflogen und die Buchstaben waren arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei Alfons klingelte das Telefon. Es war aber das des Nachbars, denn Alfons hat keins. Nun da er aber schon mal aufgestanden war dachte er sich er müsse sowieso zur Tankstelle seinen Flachmann auffüllen, wo er aber prompt auf Uli Hoeness traf, der zufällig genau an der gleichen Tanke dem Tankwart eine Packung Deutschländer Würste zum Grillen mit Sepp Maier abschwatzen wollte.

Uli erinnerte sich genau an Alfons, machte den Kofferraum seines Audis auf und holte einen Waschlappen mit FCB-Emblem raus. „Jetzt gilts, Alfons! Du bist der Sponsorenbuchstabenputzer beim besten Verein der Welt. Mach was draus!“ Alfons Augen leuchteten noch 3 Tage später. Weitere 4 Tage später nahm er die Sache dann in Angriff. Leider hatte er den FCB-Waschlappen für ein Pfund Schweineinnereien versetzt und hatte statt dessen seine lange Unterhose einstecken.

Da standen Sie nun vor ihm. Die trotz der doch erheblichen Verschmutzung immer noch strahlenden 4 Meter großen Buchstaben. Was die Allianz ist wusste Alfons nicht. „Könnte ne große Döner-Buden-Kette sein.“ Dachte er leise vor sich hin. Als durch das Hochstarren zu den Buchstaben langsam die Sauerstoffversorgung des Gehirn aussetzte, erschien ihm zwischen den leuchtenden weissen Buchstaben Uli Hoeness in Gestalt eines Waschlappens, der sich langsam auf ihn zubewegte und immer wiederholte:  „Alfons, mach was draus…mach was draus…mach was draus.“

Alfons dachte, jetzt mach ich was draus! Er nahm die Buchstaben alle ab, nahm Sie nach Hause, legte Sie auf seine Terasse und spitzte sie mit einem von ihm selbst entworfenen Putzmittel (einer Mischung aus ein wenig billigem Rum, Zahnpasta und seinem Badewannenwasser von letzter Woche) fein säuberlich ab.

Nun war der große Tag, doch dann die große Panne.

Nun sitzt Alfons wieder ohne Job zuhause. Aber er ist glücklich. Endlich hat er der Welt bewiesen, dass er was draus machen kann.

US-Wirtschaft immer schlechter

"Drei einzelne Pommes und ne Tüte Ketchup für das Pferd, bitte."

Hey, is das Ersatzrad im Kofferraum?

Archivfoto: ADAC

Premium Witz (1) – SchEISse!