VfB mit 12 Mio. Transfergewinn in 10 Jahren!

Zum Thema der „VfB hat kein Geld für Verpflichtungen“. Die Aussage ist falsch! Richtig ist die Aussage: Der VfB ist ein Verein, der mit dem Ein- und Verkauf von Spielern GELD VERDIENEN will!

Saldos aus dem Ein- und Verkäufen von Spielern

Das ist eine Gegenüberstellung der Transfersaldos der letzten 10 Jahre zwischen FCB und VfB. Ergebnis: Der VfB hat einen GEWINN von 12 Mio. € eingefahren!!! Während der FCB fast 250 Mio € auf den Tisch gelegt hat.

Es ist also absolute Clubpolitik (Ulrich Ruf) Geld aus dem Verkauf von Spielern zu generieren. In diesen Jahren sich aber relativ konstant in der Spitzengruppe der Bundesliga zu halten ist ein super Ding. Allerdings braucht man sich unter dem Gesichtspunkt überhaupt nicht wundern, dass international nix zu holen war.

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Sind wir noch Souverän oder dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert?

Die gute Viviane Reding (60), EU-Kommisarin aus Luxemburg plant das Oligopol der drei US-Ratingagenturen (Moody’s, Standard&Poor’s und Fitch) zu zerschlagen und das ist auch gut so. Die Ratingagenturen haben bisher noch keine Krise richtig vorhergesehen (brutales Totelversagen in der letzten Finanzmarktkrise) und es gab sogar immer wieder kriminelle Beteiligungen an Bilanzierungsskandalen (z.B. Enron).

Die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Moody bescheinigten bis kurz vor der Insolvenz Enron noch immer eine „vorzügliche Bonität“.[6] Der in den Enron-Skandal verwickelte (und im Gefolge der Ermittlungen um Enron schließlich kollabierte) Wirtschaftsprüfungs-Konzern Arthur Andersen wurde im Juni 2002 wegen Behinderung der Justiz zu einer Geldbuße von 500.000 US-Dollar verurteilt.

Zudem steht der Vorwurf der fehlenden Unabhängigkeit aufgrund der Gewinnorientierung nicht nur im Raum, sondern muss anhand der Milliarden-Bewegungen im Zuge der Beurteilungen als zutreffend angenommen werden.

Zudem sind die alle drei Agenturen in den USA, die ihren verfickten schonungslosen Geldgeierkapitalismus nur allzu gerne auf dem Rücken der wirtschaftlichen Kontrahenden austragen. Das Argument, dass hier der Bote von schlechten Bonitäten erschossen wird, hat nur den Gehalt, dass eine völlige Überschuldung von einzelnen Staaten im EU-Verbund natürlich verhindert werden muss und die Ratingagenturen hierfür nicht verantwortlich sind. Verantwortlich sind sie aber für ihre Bewertung und die ist vor allem am Beispiel der der südeuropäischen Länder eindeutig parteiisch (USA) und völlig überzogen („Ramschstatus“ für Griechenland, dass aktuell eine halb so hohe Verschuldung hat wie die USA (AAA)).

Das Spiel der Agenturen (mit den entsprechenden milliardenschweren Finanzinvestoren im Rücken) ist gezielt ein schwaches Schaf der Herde herauszusuchen und durch kontunierliche Herabwertung eine sich fortpflanzende Nervosität am Finanzmarkt zu schaffen, die dann durch die kooperierenden Investoren (z.B. griechische Staatsanleihen mit 30% Zinsen) ausgenutzt werden.

Die Lösung: Verbot der drei US-Ratingagenturen in Europa wegen Verstoßes gegen das Kartellrecht. Gründung einer tatsächlich unabhängigen europäischen Ratingagentur, die für die Bonitätsbeurteilung in Europa maßgeblich ist.

Ist die Politik noch Souverän oder lassen wir uns von den Finanzmärkten weiter treiben wie ein Herde Antilopen vor einem Rudel Löwen? Frau Reding, übernehmen Sie.

Wussten Sie’s? DIN-Normen

Es gibt aktuell über 3000 DIN-Normen

Die Deutschen sind eindeutig ein Volk der Normung. Diesen fast schon magischen Vorgang der Vereinheitlichung und Standardisierung hat jeder Deutsche im Blut. Geben Sie’s zu, dass Sie es toll finden, dass jedes Blatt das gleiche Format (DIN A4) hat (DIN 476). Wo kämen wir denn hin (übrigens häufigste Redewendung Deutschlands), wenn jedes Blatt ein anderes Format hätte. Wer soll das wie lochen, tackern oder auf den Kopierer legen?  Sei es nun das Prüfverfahren für Wasserrutschen (DIN 1069),  die Schreibweise von Zahlen (DIN 1333) oder die Sechskantschraube mit Schaft (DIN EN ISO 4014), es gibt mittlerweile eine Liste von mehr als 3000 DIN-Normen.

Zuständig für die ganze Normung ist seit 1917 (die DIN 1 war übrigens ein Kegelstift für das Maschinengewehr 08/15) das Deutsche Institut für Normung in Berlin. Es sollte damals 1917 wohl sichergestellt werden, dass in zukünftigen Weltkriegen beim Niedermähen feindlicher Soldaten aber auch gar nichts mehr schiefgehen kann. Erst 1947, dreißig Jahre später, nahm das internationale Pendant, die ISO, ihren Dienst auf.

Die Normung ist weiterhin in vollem Gange, alles

  • passt ineinander, aufeinander und zueinander
  • geht schneller, leichter und besser
  • ist klar und verständlich
  • und die Qualität, Gesundheit, Umwelt und der Verbraucher sind umfassend gesichert.

Jeder deutsche Technokrat hat jetzt einen Ständer 😉