Atommüll bald unschädlich

Hochradioaktiver Atommüll könnte durch Neutronenbeschuss erheblich an Gefährlichkeit verlieren. Davon sind Physiker vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) überzeugt. Weiterer positiver Effekt dieses Prozesses: Wärme wird frei, nutzbar zur Stromerzeugung.

Durch die so genannte Transmutation sei es möglich, hochradioaktive Stoffe in Substanzen mit wesentlich geringerer Halbwertszeit umzuwandeln. Das berichtet das Hamburger Magazin „Geo“ in seiner Februar-Ausgabe.

Plutonium-239 mit einer Halbwertzeit von 24.000 Jahren zerteile sich unter Neutronenbeschuss in Caesium-134 (Halbwertzeit zwei Jahre) und nicht-radioaktives Ruthenium-104, so das Magazin weiter. Außerdem werde dabei jede Menge Wärme frei, die zur Stromerzeugung genutzt werden könnte.

Das Verfahren an sich sei schon lange bekannt, habe aber bislang als viel zu teuer gegolten. Inzwischen seien die Physiker zuversichtlich, dass die Transmutation auch wirtschaftlich arbeiten würde.

Demonstrieren wollen sie dies laut „Geo“ in einer Pilotanlage im belgischen Mol, die aber erst noch errichtet werden müsste. Bauzeit: zehn Jahre, geschätzte Kosten: rund eine Milliarde Euro.

Noch billiger ist nur diese Lösung: Link 😉

Best of „Hohlspiegel“

 

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Die beste Seite des SPIEGEL ist immer noch die letzte!

Euro wirkt positiv auf Arbeitsmarkt!

Rot: Euroländer; Schwarz: Nicht-Euroländer

01.01.2002: Einführung einer europäischen Einheitswährung

01.01.2008: vor der Weltwirtschaftskrise 2008/2009

01.10.2010: nach der Weltwirtschaftskrise 2008/2009

Wenn man die beiden Ausreisser Spanien (strukturelles Problem nach Platzen der Baublase wieder da; nicht Euro-related) und Polen (Superpositive Entwicklung seit Beitritt zur Union; Bürger sind begeistert) weglässt, sieht man, dass die Nicht-Euro-Länder Ungarn, Dänemark, GB und Schweden am schlechtesten durch die Krise 2008/2009 gekommen sind und alle (!) Euroländer bis vor der Krise sinkende Arbeitslosenzahlen hatten und nun immer durchweg (!) bessere als nicht Euroländer.

Die Zahlen bedeuten, dass der Euro, wenn überhaupt, eine positive Auswirkung auf die Arbeitslosigkeit hat. Strukturelle Probleme muss aber jedes Mitglied selber in den Griff bekommen.

Der Hauptprofiteur des ganzen (um den nationalen Egoismus zu befriedigen) ist übrigens die Deutsche Union, auf die die Weltwirtschaftskrise sich sogar positiv ausgewirkt hat. Das ist auch unseren tollen Politikern (keine Ironie)  zu verdanken und der Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer.

Euro: Verlierer Großbritannien

Alle europäischen Währungen haben in den letzten 9 Jahren gegenüber dem US-$ an Wert gewonnen

Das einzige europäische Land mit einer bedeutenden Wirtschaftskraft und ohne Euro ist Großbritannien (Nr. 7 der Welt; 75% der Wirtschaftskraft Deutschlands). Nehmen wir die drei nachfolgenden europäischen Wirtschaftsmächte, die auch keinen Euro haben, aber auch noch mit rein:

Polen (Nr. 21 der Welt; 24% von Deutschland)

Schweden (Nr. 34 der Welt; 12% von Deutschland)

Schweiz (Nr. 38 der Welt; 11% von Deutschland)

Wie man sieht (siehe Chart oben), heisst der Verlierer Großbritannien, deren Pfund nur 7% mehr wert ist im Vergleich zum Dollar als 2002. Hätten sie den Euro 2002 eingeführt, könnten sie heute mit ihrem Vermögen ein Viertel mehr Waren kaufen (wenn die in USD verkauft werden). Der Euro ist 32% mehr wert, auf der gleichen Stufe wie Schweden und Polen. Der Schweizer Franken hat sogar noch ein wenig mehr gewonnen, was aber daran liegen dürfte dass China und andere Reservewährungskäufer ihr Risiko splitten möchten.

Fazit:

Großbritannien, ein Land wie ein alter Sack, zahlt seine Liebe zum guten alten Pfund mit barer Münze. Und das nicht zu knapp. Das progressive Europa fährt wunderbar mit dem starken und robusten Euro. Der Binnenmarkt und der Aussenhandel boomen seit der Einführung mit Ausnahme einer kurzen aber heftigen Rezession 2008/2009. Auch größere strukturelle Finanznöte von einzelnen Mitgliedern können vergleichsweise einfach abgefedert und ausgeglichen werden. Wie würde die europäische Wirtschaft dastehen wenn Irland, Griechenland und Ungarn als Einzelländern pleite gegangen wären, wie Argentinien 1998?

Update 28.12.2011: Nach einem Jahr in dem unablässiges Trommelfeuer von haltlosen Meldungen auf den Euro einging sind die Wechselkurse zum Dollar zum Stand vom Januar 2011 praktisch unverändert:

Stand 28.12.2011:

1 $ = 0,77 €  (+/- o % im Vergleich zu 01.01.2011)

1 $ = 0,64 Britisches Pfund (+/- o %)

1 $ = 3,36 Polnische Zloty (- 12 %)

1 $ = 6,86 Schwedische Kronen (+ 1 %)

1 $ = 0,93 Schweizer Franken (+ 4 %)

Im Vergleich zur Weltleitwährung Dollar sind Euro und GBP durch das Jahr 2011 unverändert, was zeigt, dass das Währungssystem absolut in Takt ist, und konstante Umrechnungskurse sind für die Wirtschaft am besten.

Bei den kleinen Nicht-Euro-Währungen gab es kleine Schwankungen, die aber nicht einheitlich und deshalb auch nicht aussagekräftig sind.

Ergo: Der Euro ist stark und stabil. Die Leute die was anderes behaupten sind Lügner und gefährden die Staatssicherheit mit ihrem Betrug.

Unfall auf A 81 – Live (Webcam)

Das schöne Land Baden-Württemberg (Image momentan etwas ramponiert) hat in seiner weisen und spendablen Art an ca. 70 dieser seit einiger Zeit installierten Autobahnbrücken Webcams angebracht, die auf die Autobahnen im Ländle zielen.

So sehen die Dinger aus

Laut Polizei: Verkehrskameras liefern Bilder von verkehrswichtigen Stellen im Straßennetz der Autobahnen und Bundesstraßen. Mit den Kamerabildern, die im Minutentakt aktualisiert werden, können Sie sich vor Ihrer Fahrt einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage machen.

„Verkehrswichtige Straßen“: Das ist wieder beamtendeutsch. Ob’s wohl auch essenwichtige Tomaten gibt 😉

Naja auch jeden Fall kam gleich mal ein (zugegebenen unspektakulärer Unfall) auf dem deutschen CCTV (s. Video).

Die Frage hier: Sind das Sommerreifen die der Golffahrer hinten drauf hat? was wollte der Opelfahrer? Kann ich den Fahrer nun wegen dem Missachten von einigen Verkehrsregeln (kein Warnbkreuz gesetzt, beim Auto geblieben, keine Warnwesten, Sommerreifen ?) anzeigen?

Hier die 70 Verkehrswebcams.