Ausländeranteil in Europas Top-Ligen

Hier eine Statistik über die Ausländeranteile in den vier Top-Ligen von Europa (ENG, D, ITA, ESP):

Zuerst ein Diagramm über den Ausländeranteil in den jeweiligen TOP 4-Clubs der jeweiligen Ligen:

Man sieht eine besonders hohe Quote in England. Hier haben Chelsea, Liverpool, Man U und Arsenal Quoten zwischen 68% und 92%! Eindeutig Folge der sehr guten Finanzierungsmöglichkeiten in der Premier League. Allerdings kann darin auch ein Hauptgrund gesehen werden für das schwache Abschneiden der englischen Nationalmannschaft.

Hier die komplette Übersicht über die Ausländerquoten in den jeweiligen Top-Clubs und der Liga insgesamt:

Die Tabelle enthält auch die „Inländer unter den 10 MVP“. Damit ist die Anzahl der Inländer unter den 10 wertvollsten Spielern des jeweiligen Vereins gemeint. Arsenal hat keinen Einzigen Engländer unter seinen 10 wertvollsten Spielern, während Valencia ganze 7 verzeichnen kann.

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Warum wir Kernkraft brauchen

Die Grafik zeigt, dass keine Energieerzeugung völlig CO2-neutral erfolgt, aber die AKWs zusammen mit den erneuerbaren Energien eindeutig die Nase vorn haben. Da die erneuerbaren aber noch nicht in der Lage sind ausreichend und zuverlässig Energie zu erzeugen, ist die Kernkraft der einzige Ausweg aus dem CO2-Dillema.

Die Kernkraft ist extrem gefährlich, aber viel gefährlicher ist die fortwährende Vergiftung unseres Klimas mit zuviel Kohlendioxid. Die Frage lautet:

Wollen wir Energiegewinnung mit einer kleinen Chance auf einen GAU – oder wollen wir Energiegewinnung mit einer großen Chance auf einen Klimawandel, den große Teile der Menschheit wahrscheinlich nicht überleben werden?

Stimmen Sie ab!

PS: Die Uranvorkommen reichen noch 200 Jahre. Und die Endlagerung ist ein rein politisches Thema. Technisch ist die Umsetzung der Endlagerung kein Problem.

Armut wächst rasant – Ehrlich?

Eine OECD (Organisation der 30 Industrieländer)-Studie schlägt in der deutschen Presse hohe Wellen:

„Soziale Ungleichheit wächst rasant.“ – Spiegel Online

„Armut stark gestiegen“  – RTL Video-Text

„Deutschland trotz Reformen in der Armutsfalle“ – Focus Online

Doch was sagt die Studie, die einen Zeitraum von 20 Jahren (1985-2005) in allen 30 Industrieländern untersucht hat, wirklich?

Erstens zur Definition: Arm zu sein, bedeutet hier übrigens weniger als 50% des mittleren Einkommens zu haben. sog. Wohlstands-Armut.

Zweitens zur Studie an sich, die (wie alle Statistiken) in beide Richtungen interpretiert werden kann (grün = positiv; rot = negativ):

  • In Deutschland ist das Risiko trotz mindestens eines Erwerbstätigen im Haushalt arm zu sein niedrig (Platz 4 von 30 Ländern nach Norwegen, Australien und Grossbritannien) – Bei zwei oder mehr Erwerbstätigen sogar sehr niedrig (Platz 1).
  • Allerdings ist der Anteil der Haushalte ohne Erwerbstätige von 15,2 % auf 19,4 % gestiegen (Platz 30)! Fast jeder fünfte Deutsche lebt in einem Haushalt ohne Erwerbstätigen! Allerdings war dieser Wert auch schon vor 20 Jahren sehr hoch (Platz 27).
  • Während das Armutsrisiko für junge Menschen (0-40 Jahre) etwas gestiegen ist, ist das Armutsrisiko für ältere Menschen (41-75 Jahre) stark gefallen.
  • Die Gesamtarmutsrate (Anteil der Personen mit weniger als 50 % des Durchschnittseinkommens) ist von 6 % (1985) auf 11 % (2005) gestiegen und liegt nun etwa im OECD-Durchschnitt (wohlgemerkt Durchschnitt der Industrienationen).
  • Der Anteil der Bevölkerung in kurzzeitiger (1 Jahr; Platz 2), wiederkehrender (2 Jahre; Platz 5) und andauernder (3 Jahre; Platz 3 hinter Niederlande und Dänemark) Armut ist in Deutschland sehr niedrig!

(Zum Nachlesen der Ergebnisse: Pressematerial zur Studie)

Aufgrund dieser gegensätzlichen Ergebnisse sind oben genannte Schlagzeilen ungenau formuliert. Das bestätigt auch der Autor der Studie, der selbst sagt: Wir „erwarten einen Rückgang der Unterschiede bei Einkommen und Armut“ aufgrund der nach 2005 deutlich verbesserten Arbeitsmarktsituation.

Ergebnis: Vor allem Arbeitslose sind in Deutschland von Armut betroffen. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, steigt auch die Armut. Dazu kommt ein gewisses „Wegbrechen“ der Mittelschicht, dem die Politik entgegen wirken muss.

Trotzdem ist die Armut in Deutschland kein rasant wachsendes, stark gestiegenes oder gar auswegloses Phänomen. Im Gegenteil: In Deutschland ist die Armut im Vergleich zu den anderen Industrienationen gering und im weltweiten Vergleich nicht existent.

Marcel Reich-Ranicki – Was er wirklich sagen sollte…

Quizshows in denen barbusige 45-jährige Ex-Prostituierte mit aufgepumpten Körperteilen und billiger Unterwäsche nachgemachte Geldscheine in die Kamera heben um die 50 cent für den vergeblichen Anruf auch noch aus dem letzten armen Vollidioten rauszuquetschen – Realität!

„Comedy“-Shows auf „Billig-Sendern“, bei denen die Pointe schon ne halbe Stunde vorher, als man den Witz durchschaute, nicht witzig war. Selbst der dreckigste Kalauer, die schlechteste Parodie und die billigste Verarsche wird konstant in den Sand gesetzt – Alltag.

Nachrichten, in denen eine schneuzende und deprimiert dreinblickende Moderatorin die boulevardesk übertriebenen schlechten Nachrichten scheinbar betroffen in die Kamera säuselt. Danach die pseudo-politische Talkshow mit dem ultra-reisserischen Motto („Die neue Krise – werden wir alle sterben?“), einer eiskalten Moderatorin und meistens völlig anarchischen Diskussionen – normal.

Das ganze versalzen mit Werbung, Werbung und nochmal Werbung. Immer ätzendere Botschaften, die sich direkt in der Gehirnrinde einnisten sollen und den vorher (vielleicht) glücklichen Menschen zu einem produktgeilen, unersättlichen Konsumenten erziehen.

Was Marcel Reich-Ranicki eigentlich hätte sagen sollen: „Das deutsche Fernsehen war noch nie so schlecht und billig wie heute!“

TV-Deutschland-Sanierungsplan:

1. Es sollte eine Qualitätskontrolle geben, bei der ganz schlimme Sachen (Anrufshows, Telefonsex- und Klingeltonwerbung) verboten werden.

2. Die Anzahl der Privatsender sollte auf 2 oder 3 eingeschränkt werden. Diese Sender könnten durch die steigenden Zuschauerzahlen und Werbe-Einnahmen wertvollere Programme produzieren.

3. Neben der Einschaltquote sollten weitere Merkmale wie Zuschauerzufriedenheit bzw. die Bewertung des jeweiligen Themas der Sendung (Humor, Politik, Unterhaltung usw.) erhoben und anhand von graphischen Auswertungen in Verbindung mit der Sendung dargestellt werden. Etwa ein Balkendiagramm in der Fernsehzeitung oder kurz vor der Sendung mit (repräsentativ erhobenen) Daten wie z.B. 42 % finden diese Sendung witzig / seriös / anstössig. Wenn eine Sendung dauerhaft sehr schlechte Umfragewerte erhält wird sie rechts oben im Bild mit einem roten Punkt oder einem Symbol für „wertloses Programm“ gekennzeichnet.

Bei der Umsetzung aller Punkte, würde sich die Qualität des Fernsehens zumindest wieder heben.

Car of the Year – Die Besten

Jährlich krönen europäische Zeitschriften aus allen in dem Jahr auf den Markt kommenden Autos ein „Car of the Year“. Hier eine Liste der Autos, die bei den Wahlen seit 1997 am meisten Punkte bekommen haben.

Im Vordergrund scheint bei der Wahl eindeutig das Design des Autos zu liegen, weshalb die Italiener und Franzosen meist vorne liegen. Die besten Plätze für deutsche Hersteller waren die zweiten Plätze von VW Golf (1998, 2004) und VW Passat (2006).

Hier die Kandidaten zum Car of the Year 2009.

Die Gegner des VfB im UEFA-CUP

Hier ein paar Statistiken über die Gegner des VfB im UEFA-Cup:

Die ersten 3 kommen weiter. Der VfB ist nach dem FC Sevilla eigentlich auf 2 gesetzt. Allerdings sind Lüttich und Belgrad in ihren Ligen Meister und beide nur knapp an der CL vorbei geschrammt und deshalb auch sehr gefährlich. Es wird spannend.

Wichser des Monats: Stefan Schumacher

Der Wichser des Monats ist nach einstimmiger Wahl Stefan „Die Ratte“ Schumacher. Man beachte seinen Gesichtsausdruck als er auf dem Foto oben von der Dopingkontrolle kommt. Er weiss, er ist gefickt! Aber er fährt (und betrügt) trotzdem weiter. Ein eindeutiges vorsätzliches Verbrechen am Zuschauer. Für den Ex-sympathischen Nürtinger gilt nun das Gleiche wie für alle falschen Schlangen, wie Jan „Der Depp“ Ullrich oder Floyd „Der Ochse“ Landis: Er ist ein Wichser!

[Und nein, liebe Radsportfans, es gibt nicht zwei Sorten von Radprofis. Und ja, liebe Radsportfans, es ist möglich auch ohne Doping die Tour fahren zu können. Nur falls Kommentare kommen sollten.]

Das sollte doch das Ende aller Radsportübertragungen sein.