77% beschreiben Irak-Krieg als “Fehler”

MSNBC-Umfrage vom Dezember 2011

Gestern hat US-Präsident Obama mal kurz Geschichte geschrieben und den Irak-Krieg für beendet erklärt. Mission accomplished? Um was gings eigentlich nochmal? Saddam Hussein als Staatsoberhaupt des Iraks absetzen – 100 % Erfolg. Ansonsten, war da ja nichts. Keine Kriegsziele, keine Motive. Und für was was man nicht will, findet man auch schwer Gründe. Es gibt immer noch keine offiziellen Grund.

Das haben jetzt auch die Amis geschnallt: 77% beschreiben den Irak-Krieg in einer MSNBC-Umfrage als Fehler. Nur 8% beschreiben den Krieg als Erfolg oder zumindest noch als “notwendig”.

Damit wird die USA für die Gehirnbonität Ihrer Bevölkerung herabgestuft auf CCC (Ramschniveau) mit negativem Ausblick. Vielleicht kann die Geschichte doch noch irgendwie den “arabischen Frühling” damit verknüpfen, ansonsten wird der Irak-Krieg eingehen als das “Single-most-stupid thing anybody ever did”. Herzlichen Glückwünsch über den Teich und gute Besserung.

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