Glühbirnen-Countdown: Nur noch 3 Jahre

Ups...20 Monate das Licht angelassen. Kostet mit ner Energiesparlampe nur 29,70 €

Ups...20 Monate das Licht angelassen. Kostet mit ner Energiesparlampe nur 29,70 €

Die gute, alte EU hat mal wieder ihre Lenkungsfunktion voll eingesetzt um endlich einer mehr als 150 Jahre alten Erfindung den Garaus zu machen: Der gemeinen Glühbirne.

Aber die tolle Energieersparnis (statt einer kann man fünf Lampen fürs gleiche Geld brennen lassen) hat ein gewichtigen Haken. In der Energiesparlampe ist Gift in Form von Quecksilber. Darum rät sogar die Deutsche Umwelthilfe e.V.:

Was tun bei einer zerbrochenen Energiesparlampe?

Falls mal eine zu Bruch gehen sollte, sind einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten:

Zuerst das Fenster öffnen und den Raum für eine halbe Stunde verlassen, damit die Quecksilberdämpfe Zeit haben zu verschwinden. Quecksilber ist ein leicht flüchtiges Metall und verdampft bei Zimmertemperatur. Danach dann die Scherben aufsammeln oder zvorsichtig mit einem Blatt Papier zusammenkehren, aber keinen Staubsauger verwenden, da dieser das Quecksilber nur noch in der Luft verteilen würde. Die Reste luftdicht verpacken (z.B. in ein Schraubglas) und dann auf dem Wertstoffhof oder am Schadstoffmobil zur fachgerechten Entsorgung abgeben.

Es gibt also zwei gewichtige Nachteile. Erstens die Gefahr beim Zerbrechen und die spezielle Entsorgung. Man darf wieder einen Haufen neben den anderen 12 Mülltrennungen einführen.

Alle Infos zu den Wunderlampen (Deutsche Umwelthilfe)

Aber ab dem 01.09.2012 sind dann endgültig alle Glühbirnen verboten. Spätestens dann muss man sich in Brüssel wieder was Neues einfallen lassen.

Unsere Vorschläge:

  • Verbot der Eisenbahn: Ebenfalls in die Jahre gekommene Erfindung, die sich nicht wirklich weiterentwickelt
  • Verbot der Straßenbeleuchtung: Statt dessen bekommt jeder eine Energiesparlampe auf den Kopf geschnallt.

Letzteres war übrigens ein Energiesparwitz, die herkömmlichen Witze hat die EU auch verboten ;)

Eine Antwort schreiben